Leichenschmaus: Nikowitz lädt zum Nachtmahl ein

Hauen und Stechen. Sommerschwüle über Niederösterreich. Suchanek urlaubt – nicht ganz freiwillig – in einem traurigen Ort namens Feuchtkirchen. So viele Gelsen (hochdeutsch: Stechmücken) wie hier und heuer gab es noch nie! Beim Kennenlernabend auf dem «Erlebnisbauernhof» erklärt Suchanek den anderen Gästen deshalb die «Ceausescu-Methode»: Der Diktator habe Gefangene im Donaudelta durch Millionen von Gelsen zu Tode kommen lassen. Darüber amüsiert man sich prächtig am Grillfeuer. Aber nur bis zum nächsten Morgen, als eine gefesselte Leiche gefunden wird. Sie ist von Stichen übersät. Aber auch nicht unerheblich von Wildsauen angefressen. Hat Suchanek einen Psychopathen inspiriert? Vielleicht den Krisenspinner mit dem Bunker unterm Haus? Oder den seltsamen Grafen in seinem erzhässlichen Herrenhaus? Und das Morden geht weiter…

Niko

Mit dem neuen Rainer Nikowitz habe ich gerade den Tisch gedeckt und schon etwas genascht …

Sein “Nachtmahl” schmeckt vorzüglich ….

 

“Nachtmahl”, Rowohlt, 14,99 Euro, ISBN-13: 978-3499267666

Mevlana-Moschee: Brandstifter ein Jordanier!?

In Berlin brannte ein Gotteshaus – eine Moschee stand in Flammen und alle Welt schreit: Anschlag! Nazis! Islamhasser!

Politiker zeigen sich auf Ortsterminen und hauen schlaue “Wahlkampf-Sprüche” raus. Und die muslimische Gemeinde kommt zu einem Protestgebet auf die Straße zusammen!

Meine Oma sagte früher immer: “Claudia, erst denken, dann reden!”

Den weisen Spruch sollten sich alle, die hier voreilige Schlüsse zogen, hinter die Ohren schreiben!

Die Polizei hat den mutmaßlichen Tatverdächtigen: Ein Jordanier!

Todeswächter: Clara Vidalis ermittelt in einem hochspannenden neuen Fall

Clara Vidalis, die Dritte. Dass aller guten Dinge tatsächlich drei sind, hat er damit bewiesen – Veit Etzold hat sich mit seiner Serie um die charmante Berliner Pathopsychologin in Richtung Grusel-Himmel erhoben. “Todeswächter” heißt der neue harte Hauptstadt-Thriller. Und der haut um!

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Israel-Hass: Für Hamas-Lügen auf die Tränendrüse drücken

Morgen gehen sie wieder in Berlin auf die Straße. “Die-In” heißt ihr Flashmob,

Frauen und Männer in weißen, mit roter Farbe verschmierten T-Shirt, werden zm 15 Uhr am Washigtonplatz nach Sirenenalarm und Bombengeräuschen “tot” umfallen.  Ziel des Flashmobs sei es, die deutsche Mehrheitsgesellschaft über das im Gaza-Streifen begangene Verbrechen zu sensibilisieren und sich mit dem palästinensischen Volk zu solidarisieren.

“Dies soll verdeutlichen, dass die pro-palästinensischen Demonstrationen, kein antisemitischer Mob sind”, schreibt der Palästinensische Studentenverein Berlin-Brandenburg, der den Flashmob organisiert. Im gleichen Satz ist von “willkürlichen und menschenverachtenden Aggressionen der israelischen Streitkräfte” die Rede. Kein Wort davon, dass die Hamas agiert und Israel nur reagiert, dass sich das israelische Volk verteidigt. (mehr…)

In Berlin brennt ein Gotteshaus … Die Mevlana-Moschee

In Berlin brennt ein Gotteshaus. Das löst Betroffenheit aus. Dunkle Erinnerungen an braune Zeiten werden wach. Doch es ist nicht irgendein Gotteshaus, es ist die Mevlana Moschee in der Skalitzer Straße in Kreuzberg. Ein Ort, der schon Hassprediger hervorbrachte, in dem Selbstmordattentäter als Märtyerer gefeiert werden. Jetzt der vermutliche Brandanschlag, der einen Teil des neuen Moschee-Anbaus zerstörte.  Nazis, Gutmenschen, linke Chaoten oder Islamisten selbst? Egal wer das war und aus welchen Gründen es geschah – es ist ein schäbiger Akt. Bleibt zu hoffen, dass das Feuer einfach nur ein Unglück war.

 

 

 

“Kindermörder Israel” – es tobt der Hass

“Kindermörder Israel! Frauenmörder Israel!” Wieder tobte gestern in Berlin der Hass. Auf zwei Demonstrationen für ein freies Palästina. Sicher ist es gut, wenn Menschen für die Freiheit auf die Straße gehen. Aber warum schüren sie diesen Hass, statt einmal, nur ein einziges mal, die Augen weit auf zu machen. Nein, sie verschließen sie lieber vor der bitteren Realität. Die Hamas nimmt das eigene Volk als Schutzschild. Raketen werden im Gazastreifen von Kliniken, Spielplätzen, mitten aus Wohnviertel Richtung Israel gefeuert. Bilder von toten Kindern werden zu Hauf in den Internet-Foren gezeigt – auch ausschließlich um Hass zu schüren. Fast scheint es wie ein gewollter Völkermord, und zwar am eigenen, um ein für alle mal den verhassten Nachbarstaat (die Juden) los zu werden. Das ist grausamstes Mittelalter – und die eigene unbedarfte Bevölkerung jubelt den Hass-Hetzern auch noch hinterher.Verblendet!

Ich weiß, eigentlich hat so ein Beitrag nichts in meinem Blog zu suchen. Aber angesichts dieses nur vier Flugstunden von Deutschland entfernten Krieges, koche ich vor Wut. Ich kann nicht schießen, will nicht töten, aber ich kann schreiben.

Aus dieser Hilflosigkeit heraus habe ich mir den Davidstern über dem Herzen tätowieren lassen – und trage ihn offen, mit Stolz. Ich will Gesicht zeigen, Gesicht gegen einen wieder weltweit aufflammenden Judenhass.

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Die Verdammten – knallharter Ex-Mafiosi meets kleines, blindes Mädchen

Clancey ist in die Jahre gekommen. Früher stand er als “Mann fürs Grobe” in Diensten der Mafia. Jetzt zählt er zu den Ausgestoßenen: Er lebt auf einer Insel, auf die alle Alten und Gebrechlichen ausgelagert werden. Hier herrscht ein ständiger Kampf ums Überleben, und es gibt keinen Schutz vor den Scheusalen, die die Menschen in nebligen Nächten quälen. Eines Tages entdeckt Clancey ein geheimes Tunnelsystem, in dem ein blindes Mädchen lebt. Sie gibt ihm Hoffnung. Und die Gelegenheit, endlich zurückzuschlagen.

verdammt

 

“Die Verdammten” von Peter Liney – nachdenklich und wirklich kein leichter Stoff für das Gemüt. Denn da steckt was Wahres drin. Liney zeichnet ein düsteres gesellschaftliches Bild der nicht so fernen Zukunft – als extrem spannender Thriller verpackt.

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Ein alter Friedhof, ein schreckliches Familiengeheimnis – Totenlichter

Amelia Gray lebt mit den Toten. Sie restauriert Friedhöfe, und es heißt, sie habe einen Sinn für diese besondere Welt. Dass dies wörtlich so ist, weiß jedoch niemand: Amelia kann die Geister der Verstorbenen sehen. Als sie den Friedhof der abgelegenen Kleinstadt Asher Falls restauriert, kommt sie den Toten erneut gefährlich nahe. Amelia entdeckt ein verborgenes Grab im Wald und lüftet bald sein finsteres Geheimnis. Ein Geheimnis, das seit Jahrzehnten gewahrt wurde – und gewahrt bleiben soll …

lichter

Wohlige Schauer, packende Spannung und ein wenig Romantik dazu: Es ist wunderbar in “Totenlichter”, Amanda Stevens neuem Thriller, zu schmökern. Sie gruselt eher, als das sie schockt. “Totenlichter” ist was für Genießer. (mehr…)

Jack Reacher – “Wer zum Teufel ist dieser Kerl”

Eine Stadt lebt in Angst – bis ein einsamer Fremder auftaucht und den Tyrannen entgegentritt: Jack Reacher!

Ein angeschlagen und ungelenk wirkender Mann betritt die Bar eines Motels in Nebraska: Es ist Jack Reacher. Dort bekommt er zufällig mit, dass der Dorfarzt einen Notruf entgegennimmt, sich jedoch weigert, der Anruferin zu helfen. Kurzerhand zwingt Reacher ihn dazu, seine Pflicht zu erfüllen – und lernt eine Frau kennen, die nicht zum ersten Mal von ihrem Mann verprügelt wurde. Er stellt den Schläger im örtlichen Steakhaus und löst damit eine Lawine aus. Denn der Schläger ist niemand anderes als einer der Duncan-Brüder. Seit Jahren führen sie mit eiserner Faust ein Regime der Einschüchterung und der erpresserischen Ausbeutung …

Lee (mehr…)

Mord in Hangzhou: Ein neuer Fall für Agent 0070!

“Ex-Agent im Ruhestand James Gerald wird von seinem früheren Arbeitgeber, dem britischen Secret Intelligence Service (SIS), noch einmal um Hilfe gebeten: Er soll undercover ermitteln, wer den chinesischen Teehandel sabotiert und für unzählige Giftopfer verantwortlich ist. Seiner Freundin Sheila erzählt er natürlich nichts davon, sondern nur von der Einladung eines chinesischen Freundes, dessen Tochter heiratet. Aber schnell wird James Gerald klar, dass er sich im fernen China mit seinen Ermittlungen nicht nur auf sensiblem politischen Terrain bewegt, sondern auch einem hochgefährlichen und intelligenten Einzeltäter den Kampf ansagen muss. Fast einen Herzstillstand kriegt er allerdings, als plötzlich eine strahlende Sheila aus dem Taxi vor seinem Hotel in Hangzhou steigt …”

Hang (mehr…)