Nazi-Marsch: Das große Jammern nach der Demo-Pleite! #MaHe2211

Die Demo-Pleite von Marzahn: Sie ist unerträglich, so scheint es auf jeden Fall. Die Internet-Anhänger der Bürgerbewegung Marzahn spucken auf ihrer Facebook-Seite Gift und Galle.

Der Staat benutzt LINKSEXTREMISTEN als WAFFE gegen das eigene VOLK! Für den ganzen Tag und allen Vorkommnissen ist die Schuld an die Einsatzleitung der Polizei auszusprechen! Hier müssen zwingend Konsequenzen folgen!“, tönen die Macher der Facebook-Seite selbst. Dabei hatten sie noch gestern die Polizei hoch gelobt. Sie sei zu ihrem Schutz da, hieß es noch großspurig.

Jetzt klagt ein User namens D. A.: „Das war eine Bürgertreibjagd..!!!!“ Und ein S.H. hetzt zur Gewalt auf: „Langsam sollte mal solche Jagdszenen gegen die antifa in ihren Bezirken statt finden um denen mal zu zeigen wie es ist es ist eine Frechheit das die Leute so angegriffen werden.“ M. R. postet: „Ich wusste nie was die linken so machen und heute habe ich es selbst gesehen ich abe so ein hass auf die penners die wut die ich habe kann man nicht beschreiben.

Und ein K.L. hat für sich den einzig Schuldigen ausgemacht: „Meine Meinung ist das Hellersdorf Hilft eV daran schuld ist da die,die Route verraten haben und auch gepostet haben wie wir laufen tuhen und den Entsprechend sind die Antifa nach Marzahn gekommen um stung zu machen so wie auch Angst zu verbreiten…….“ Ein O.T. hat dagegen gleich die Lösung: „Die Antifa muss vernichtet werden.“

800 rechts orientierte Bürger und Nazis waren am Sonnabend  in Marzahn auf die Straße gegangen, um gegen ein geplantes Container-Dorf für Kriegsflüchtlinge Stimmung zu machen. 3000 Berliner traten ihnen entgegen – erstickten den rechten Aufmarsch im Keim!

Jetzt ruft die Bürgerbewegung mit Nachdruck zu ihrer Montagsdemo Landsberger Allee/ Ecke Blumberger Damm auf. Mit dem Slogan: „Wir haben Argumente und Wut im Bauch.“

Anm: Ich habe die Zitate bewusst in der von den Urhebern gewollten Rechtschreibung belassen!

 

 

3000 Gegendemonstranten und Flaschenwürfe: Nazi-Auflauf bleibt in Marzahn-Hellersdorf stecken!

Um 11 Uhr machte sich Berlin bereit geschlossen der Nazi-Schande entgegen zu treten. An verschiedenen zentralen Treffpunkten in der Stadt, wie Ostkreuz, Cottbuser Tor, der Sparkasse an der Frankfurter Allee sammelten sich linke Aktivisten und engagierte Berliner  für ihren Sturm auf Marzahn-Hellersdorf. Sie sagen NEIN zum rechten Hass, der heute wieder einmal in Berlin auf die Straße getragen wurde. Beschämend, nicht hinnehmbar.

Besorgte Bürger gehen auf die Straße, heißt es aus der Rechts-Szene – tatsächlich wurde bei so vielen von denen mittlerweile der braune Geist geweckt. Anders ist nicht zu erklären, warum Mütter und Väter sich einem harten Kern von Nazis anschließen um kleine Kindern in Flüchtlingsheimen in Angst und Schrecken zu versetzten.

„Wir sind doch keine Nazis“, jammern sie in den verschiedenen Internet –Foren. Gleichzeitig tönen sie dort: „Ausländer raus!“ Und laufen gleich mehrfach die Woche, hetzend durch ihre Kieze!

Heute (22.11.2014) erlebte Berlin den größten Hass-Aufmarsch seit Jahren – obwohl man von marschieren nicht reden konnte!

Ein paar eilige Einkäufe und dann schnell heim. Schon in dem Morgenstunden waren die Plätze und Straßen entlang der Demo-Route wie ausgestorben. Polizisten hatten Absperr-Gitter aufgebaut – um die Fronten zu trennen. „Wir werden beschützt!“, jubeln die Nazis darüber auf der Internet-Plattform Twitter.

Links-Politiker und Unterstützer stehen ab 13 Uhr bereit, sich den Rechten an der Landsberger Allee/ Ecke Blumberger Damm entgegen zu stellen. Gegen 13.30 Uhr stoßen 600-700 Antifas dazu. Sie besetzen die Route. Nur Minuten später ist die Kreuzung dicht! Der Verkehr staut sich auf allen Seiten. 13.40 Uhr sind 1000 Menschen da. Von den Rechten sind gerade Mal 70 Leutchen aufgetaucht. Integrationssenatorin Dilek Kolat spricht auf der Kundgebung „Hellersdorf hilft“, leider viele Buh-Rufe.

Noch keine 14 Uhr: Nach einer ersten Auseinandersetzung wird eine Nazi-Fahne von der Polizei einkassiert. „Aufgrund der unübersichtlichen Lage hat der Einsatzleiter Übersichtsaufnahmen aus dem Hubschrauber angeordnet“, twittert die Polizei. (mehr…)

Rassisten und Nazis marschieren durch Berlin!

Ursprünglich veröffentlicht auf Claudia Keikus-Wilms:

Es ist zum Kotzen. Ich fühle mich elend und hilflos dabei. Aber es geht ein neuer Rechtsruck durch Deutschland. Ein gefährlicher. In Berlin sind halbe Stadtbezirke dabei, sich durch Rassismus einen Namen zu machen!

Sie sprechen verächtlich von Asylanten statt von Asylbewerber, den braunen Unterton dabei kriegen sie schon gar nicht mehr mit. Und “Ausländer raus!” zu brüllen ist in Berlin wieder an der Tagesordnung.

Erst gestern latschten über 400 Köpenicker etwa 50 organisierten Nazis im Allende-Viertel hinterher, kreischten im Chor: “Wir wollen keine Asylanten-Heime.” und “Reißt die Hütte nieder.”. Ein Aufmarsch der Angst macht – und genauso gedacht ist. Denn er führte nicht nur an der Baustelle der neuen Unterkunft in der Alfred-Randt-Straße vorbei, sondern auch an der bewohnten Unterkunft in der Salvador-Allende-Straße. Jeder normal denkende Mensch fragt sich, wie so etwas nur möglich ist – und warum die Polizei das zu lässt. Die Bewohner (darunter auch Kinder) flüchteten sich…

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Die Morde von Har Nof, Jerusalem: Die Killer kamen mit Äxten zum Gebet!

Vier Juden wurden heute (18.11.2014) feige abgeschlachtet von zwei Arabern, die selbst in Israel lebten. Ein Todeskommando der Palästinenser. Sie schlugen hinterrücks zum morgendlichen Gottesdienst im Jerusalemer Stadtteil Haf Nor zu. Etwa 30 Gläubige verharrten in Demut vor G“tt, als die Killer, die Synagoge stürmten – mit Messern, einer Axt und einer Pistole bewaffnet. Ein Massaker, bei dem weitere sieben Menschen schwer verletzt wurden. Der Gebetsraum sah anschließend wie ein Schlachthaus aus – voller Blut zwischen den Toten. Jeder abgedeckt mit seinem eigenen Tallit (Gebetsschal). Mit solcher erbarmungslosen Brutalität und Entschlossenheit hatten die Täter zugeschlagen.

Polizisten erschossen die Attentäter. Die Beamten wurden ebenfalls durch Kugeln verletzt. Einer davon ist  Itzchak Ben Chaja, der Schwager eines aufrichtigen und friedliebenden Rabbiners, namens David: „Betet für ihn!“

„Ich denke manchmal – wie heute: Wie kann man damit umgehen??? Außer Beten, Hoffen, Schreiben, weinen usw. kann ich doch gar nicht…  und in meinem Frust habe ich ziemlich jüdisch reagiert!“, schrieb mir eine jüdische Facebook-Freundin kurz nach dem Attentat aus Jerusalem. „Ich habe einen riesen großen Granatapfel verdrückt“ (Die Nationalfrucht Israels, der perfekte Granatapfel hat 613 Kerne das ist die Zahl der Anweisungen G“ttes in der Thora. Er symbolisiert Blitz, Donner, steht aber auch für die Regeneration). So wollte sie mir ihre Ohnmacht, ihre geballte Wut über diese frevelhafte und in aller Entschiedenheit zu verurteilende Tat beschreiben.

jerusalem

Während die jüdische Welt in Trauer verharrt, feiern die Palästinenser die Attentäter wie Helden.

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Der Kampf um den Görli!

Von Claudia Wilms und Gerhard Lehrke

Görli – ein Park im Würgegriff der Drogen-Dealer. Längst haben die Männer aus Schwarzaffrika die umliegenden Straßen erobert. Sie tyrannisieren die Geschäftsleute im Kiez. Einem Café-Besitzer wollten sie am Wochenende sogar den Laden abfackeln. Und was macht die Politik – außer immer wieder gleiches zu fordern?

Die Grüne-Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann sei auf einem Kuschelkurs, bemängelt CDU-Politiker Kurt Wanser. SPD-Innenpolitiker Frank Zimmermann will am liebsten den Park roden lassen. Im RBB-Info-Radio sagte er: „Man muss Sträucher entfernen, Eingänge einsehbar machen.“ Zudem müssen alle an einem Strang ziehen. Es gehe nicht, dass das Bezirksamt mit der Polizei über das Vorgehen streite.

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