Prozess Februar 2015: Sheriff Armado Saldate muss gegen Debbie Milke aussagen!

Seine Aussage brachte sie 1990 in die Todeszelle. Detektive Armado Saldate behauptete im Zeugenstand, Debbie Milke habe ihm gestanden, zwei Männer 1989 zum Mord an ihren kleinen Sohn Christopher angestiftet zu haben. Aus Habgier. Die gebürtige Berlinerin habe das Geld aus der Lebensversicherung des Jungen kassieren wollen. Völliger Blödsinn: Laut einer Klausel zahlt die Versicherung bei Mord natürlich nicht. richter und geschworene schenkten ihm trotzdem Glauben – obwohl es weder eine Tonbandaufnahme, noch ein unterschriebenes Geständnis von Debbie Milke gibt.

Der Sheriff entpupte sich mit den Jahren als Lügen-Baron, der junge Frauen zum Sex gezwungen haben soll

Nachdem ein Berufungsgericht vergangenes Jahr das Urteil deshalb für ungültig befand und Debbie bis zu einem neuen Prozess auf freien Fuß setzte, gab es das erste Mal Hoffnung auf Gerechtigkeit. Der inzwischen pensionierte Detektive kündigte zudem an, in der Neuauflage nicht auszusagen, weil er sich nicht selbst belasten will.

Jetzt hat die US-Justiz beschlossen seine Aussage zu erzwingen. Nächstes Jahr, Februar 2015, soll Debbie Milke nochmals vor Gericht. Dann wird sich endgültig ihre Zukunft entscheiden. Derzeit lebt sie in dem Haus eines Bekannten in Phoenix, trägt eine Fußfessel.

 

Menschliche Bombe mit tödlichen Auftrag – die Marionette des Rätselkillers

“Level 26″  jetzt als Taschenbuch!

 

 

Es ist die höchste Stufe, die Kategorie für besonders bestialische Serienkiller. Menschliche Monster mit einer einzigen Bestimmung: Die Überbringung des Todes in Form einer kaum vorstellbaren Barbarei.

Ein unbarmherziger Mörder wütet in Los Angeles. Er nennt sich selbst “Labyrinth”, bereitet seinen Opfern vor ihrem Tod einen  Albtraum, so furchtbar, dass sie ihr Sterben herbeisehnen.

“Level 26 – Dunkle Offenbarung”, ein neuer Schrecken von Anthony E. Zuiker (Schöpfer von CSI). Der Mann ist ein Garant für Hochspannung.

Ein Obdachloser, als lebende Bombe. Die Cops ahnen nichts von dem perfiden Spiel, das jetzt beginnt. Der heruntergekommene grenzdebile Penner soll ihnen den Tod bringen. Er ist die Marionette eines Killers, trägt eine Kiste und schlendert, wie ihm befohlen wurde, damit ins Gebäude der Polizeiverwaltung. Als die Bullen ihn abwartend in der Halle sehen, schlagen sie Alarm. Aber auf die Idee, dass er es ist, der das Verderben bringt, kommen sie nicht. In einer Blitzaktion entreißen sie ihm sein Paket. Es kommt in ein sicheres Labor – soll entschärft werden. Der Obdachlose aber wird in ein normales Verhörzimmer gebracht …

In der Kiste liegt nur ein Zettel der Killer gibt der Polizei ein Rätsel auf und kündigt so gleich sein nächstes Opfer an. Lösen kann es nur einer: Steve Dark! Der geniale Ermittler leitete eine FBI-Sondereinheit – bis er die Beherrschung verlor. Dark zerstückelte einen Killer, weil der seine Frau getötet hatte. Er nahm seinen Abschied. Als eine mysteriöse Frau ihn exklusiv engagiert für sie zu jagen, kehrt Dark zurück.

Zuikers spart in “Dunkle Offenbarung” wieder nicht mit Grausamkeiten, jedoch gemäßigter als in den Vorgängern “Dunkle Seele” und “Dunkle Prophezeiung” seiner “Level 26″-Reihe. Dafür ist Darks Gegenspieler weitaus interessanter als die Killer zuvor.

Ein einzigartiger Spaß der Serie: Zu fast jedem Kapitel gibt es unter www.level26.com hyperspannende und aufwendig produzierte Clips.

Um sie zusehen, braucht man einen Code. Den ersten verrate ich hier: boom

 

 

“Level 26 -Dunkle Offenbarung”, Lübbe-Verlag, 9,99 Euro, ISBN:978-3-404-16964-1

“Du darfst nicht lieben” – Mysteriöser Spinnenmann mordet in Serie

Lisa Gardner macht mir Angst. Sie schleicht sich in meine Träume, in denen es nur so krabbelt, seit ich ihren neuen irren Thriller lese. Mit einem Killer, der das Böse pefektioniert, der unglaubliche Grausamkeiten paart – Frauen in Serie foltert und mordet, kleine Jungen vergewaltigt und tötet. Das einzige was dieses Monster liebt sind Spinnen, die hält er gleich zu tausenden in seinem Haus.

“Du darfst nicht lieben”, hat mich umgehauen!

Lisa

 

 

Es sind drei Geschichten, die Lisa Gardner hochspannend erzählt, ohne ihre Leser durch blutige Details zu schocken. Sie spielt stattdessen mit deren Fantasie und schmeißt die Kurbel des  Kopfkinos so richtig an. Das macht den besonderen Thrill von “Du darfst nicht lieben” aus.

Ein kleiner Junge wird entführt. Jedoch nicht, um Geld zu erpressen. Das Monster, das ihn nachts aus dem Bett reißt, mitschleppt und vergewaltigt, will das Kind zum Killer, zu seinem Ebenbild formen. Damit es sein grausames Werk weiterführt… (mehr…)

O’platz: Flüchtlinge wollen nicht mehr – die Ohnmacht der untergehenden Linken

 

“Stimmt, für die Spaltung unter den Geflüchteten ist natürlich die Senatorin mit ihren Verhandlungen Schuld”, schreibt ein Richard auf Twitter.

“Jaaaa, hauptsache Henkel kann am O’platz nochmal ordentlich Stärke zeigen mit seinen Knüppeleinheiten”, ätzt ein Jock.

“O’platz jetzt fest in Bullenhand. Senatorin @dikol (Kolat) hat hier ganz geschickt Notlagen für ihre eigenen Machtinteressen auszuspielen gewusst”, hetzt ein Zwerg.

Berlins Linke Front und ihre Hass-Attacken!

 Wenn sie ganz ehrlich wäre würde die linke Folgschaft zugeben, dass es ihr heute am Oranienplatz nur um eines geht: Ihre verlorene Macht.

Es ist mir einfach unverständlich, dass es Menschen gibt, die tatsächlich nicht in der Lage sind Meinung und Entscheidung anderer Menschen zu akzeptieren. Ich komme mir langsam vor, wie in einer Diktatur – nur dass diese in diesem Fall nicht vom Staat ausgeht. Sondern von einer unbelehrbaren Minderheit, die um ihre Existenz kämpft.

Und das Teile undemokratischer Minderheiten in der Berliner Politik mitbestimmen, stimmt mich, ein Kind der 70er, ganz schön nachdenklich!

O’Platz: Flüchtlinge wollen freiwillig räumen – das passt Berlins Links-Front nicht

Endlich – das Flüchtlingsleid vom Oranienplatz neigt sich dem Ende zu. Die Menschen bekommen ein Dach über den Kopf und die Chance für einen vernüftigen Neustart.

Doch da gibt es eine kleine bösartige Gruppe in Berlin, der das nicht gefällt.

Dienstag, der 8. April 2014 ist ein schwarzer Tag für Berlins linke Szene.

Es herrscht Einigkeit, wo es deren Meinung nach keine Einigkeit geben darf – zwischen Polizei, Bezirk und dem Großteil der Flüchtlinge.

Ratten, Dreck, Regen und Kälte – nach einem Jahr im Chaos, nach einem Jahr unter menschenunwürdigen Bedingungen beschließen die Flüchtlinge vom Oranienplatz zu gehen. Ganz freiwillig, während Berlins Linkschaoten noch platt in den Betten liegen. Aufgewacht am Vormittag rotten sich die geschockten Gruppen zusammen – zur Sitzblockade im fast komplett abgebauten Camp. So was von übel: Einige versuchen sogar die Bewohner umzustimmen und am Auszug zu hindern!

Da fragt sich doch jeder, ob es denen je um die Flüchtlinge ging oder vielmehr, ob es immer nur der verzweifelte Versuch von LINKS war sich selbst in Szene zu setzen, zu sagen: “Wir sind auch noch da, beachtet uns!” So etwas wie eine Daseinsberechtigung – für eine längst überflüssig gewordene Gruppe von Gewohnheits-Querulanten. Eine wirkliche Hilfe war die Szene den Flüchtlingen auf jeden Fall nie …

Es wurde bitterer Hass gesät gegen Berlin und die Berliner, die bereit waren zu helfen. Es wurde aufgehetzt – sonst nichts!!!

Und jetzt sieht Berlins zänkische Links-Front endgültig ihre Felle davonschwimmen!

Ein Absturz in die Unbedeutsamkeit

Ann Granger: Feuer-Mord im Key House

Flammen schlagen meterhoch bis in den Himmel. Ihr rot-gelber Schein erleuchtet gespenstisch die Nacht. Es ist das alte Key House. Es brennt – in den Trümmern finden die Feuerwehrleute eine männliche Leiche. Gervase Crown? Jeder denkt zuerst an den Sohn des alten Crown, der das Anwesen aus dem 18. Jahrhundert geerbt hatte, es aber verfallen ließ. Gervase jedoch lebt zwischenzeitlich in Portugal. Ihm geht es gut – ein kniffliger neuer Fall für Jessica Campbell …

Asche

 

 

“Asche auf sein Haupt” ist wie ein köstlicher Cupcake zu einer Tasse Tee am Nachmittag. (mehr…)

Görlitzer Park: Die neue Hasenheide!

Der Görlitzer Park zählt zu den großen Parks und Naherholungsgebieten im Berliner Ortsteil Kreuzberg. In der 14 Hektar-Anlage gibt es unter anderem einen Kinderbauernhof, mehrere Sport-, Spiel- und Bolzplätze, zwei Aussichtsberge und einen kleinen See. Der Park ist im Sommer zeitweise Ort von Open-Air-Veranstaltungen.

So war es eigentlich gedacht, als die Parkanlage in den 80er Jahren auf dem Gelände der ehemaligen Anlagen des Görlitzer Bahnhofes aus dem Boden gestampft wurde.

Tatsächlich ist der “Görli” die neue “Hasenheide” Berlins – einer der größten Drogenumschlagplätze Stadt. Schwarze junge Männer stehen an den Wegen Spalier, flegeln sich auf den Bänken herum und halten Ausschau nach Kundschaft. Früher, da waren es um die 30. Doch in den letzten Monaten ist die Drogenszene im “Görli” explodiert. Jetzt kommen bis zu 200 am Tag. Zwischen spielenden Kinder und Sonnenhungrigen, die einfach nur die Natur genießen, wird offen verkloppt, was der Drogenmarkt so hergibt. Cannabis, Koks, Heroin und jetzt sogar Crystal Meth. “Die Dealer halten sich nicht an Absprachen”, klagt der Bezirk. Es galt sich von den Kindern fern zu halten. Mittlerweile jedoch gibt es Drogenverstecke im Sandkasten. Aber ganz ehrlich, was ist das nur für eine Verwaltung, die mit Kriminellen Absprachen trifft und glaubt dass sich diese an ein Gentleman-Agreement halten. Statt dessen verkommt der Park im Herzen Kreuzbergs zu einem Drogen-Bazar.

Die Szene dort ist gut organisiert. Damit niemand zu kurz kommt tauschen die Händler regelmäßig ihre Plätze – sie sind sich untereinander  halt “grün”, wie man so schön sagt. (mehr…)

Ein Mord im Namen der Ehre – Wird Hatun Sürücüs Tod nie gesühnt?

Hatun Sürücü ist tot, weil sie frei leben wollte. So, wie viele junge Frauen in ihrem Alter. 23 Jahre war die Berlinerin, als sie ihren Mann – eine Zwangsheirat – in die Wüste schickte, erst zu den Eltern und dann mit ihrem Sohn in eine süße Mini-Wohnung zog. Hatun schminkte sich gern, lachte, tanzte – und nahm ihr Leben mutig selbst in die Hand. So wie es sich Eltern von ihrem Kind wünschen würden. Eine Tochter, auf die jeder stolz sein sollte.

Nicht in Augen der Sürücüs – sie schlossen einen Todes-Pakt im Namen der Ehre!

Das Verbrechen an Hatun hat Berlin, sogar ganz Deutschland bewegt. „Ich wollte nicht, dass sie ein schlechtes Vorbild wird“, sagte ihr verurteilter Bruder Ayhan mal in einem Interview. Wie hätte sie das sein können. Deshalb erschoss er sie an der Bushaltestelle vor ihrer Wohnung.

Es ist 20.15 Uhr, der 7. Februar 2005. Ayhan ist, wie in letzter Zeit oft, bei seiner Schwester Hatun. Er ist wütend auf sie, kritisiert ihren Lebensstil als zu freizügig, zu westlich. “Ich wollte nicht, dass sie ein schlechtes Vorbild wird.” Nach 30 Minuten will er gehen, sich mit seinen Brüdern treffen. Hatun begleitet ihn zur Bushaltestelle, 300 Meter weit weg vom Haus. Es ist ein klarer, kalter Abend. Sie hat eine rote Kaffeetasse in der Hand, raucht eine Zigarette. Der Streit geht weiter, eskaliert und Hatun sagt: “Ich schlafe mit jedem, den ich will. Das geht dich nichts an.” Ayhan: “Da habe ich ausgeschaltet.” Aber es ist nicht so, dass er erst da den Entschluss traf, die Schwester zu töten. Er spricht von einem Gedanken ” …den ich schon lange mit mir trug”.Plötzlich zieht Ayhan eine Pistole aus der Jacke. Hatun fragt: “Was soll das?” Dann fragt er sie: “Bereust du deine Sünden?” Das ist der Moment in dem Hatun begreift, was er vor hat. Sie sagt “Ja” und fleht “Bitte, tu es nicht!”

Ayhan schießt. Die erste Kugel trifft Hatun an der Stirnseite. Er feuert noch zwei weitere Schüsse auf Hatuns Kopf ab. Die rote Kaffeetasse zerbricht am Boden. Hatun taumelt, fällt um – sie stirbt mit der erloschenen Zigarette in der Hand.

Die Berliner Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass sein ältester Bruder Mutlu (damals 25) die Waffe besorgt hatte, sein anderer Bruder Alpaslan (damals 24) Schmiere stand., ausführen musste ihn Ahyan. Weil er damals mit 18 Jahren der jüngste war und ihm daher maximal die Höchststrafe für Jugendliche von 10 Jahren drohte. Er sitzt noch heute, während sich seine feigen Brüder dem Gericht entzogen und in die Heimat abgesetzt haben. Vor einem Jahr kündigte die Türkei an auch gegen sie zu ermitteln. Es tat sich bisher nichts.

Alpaslan (32) und Mutlu Sürücü (33) leben unbehelligt in Istanbul. Das, obwohl ein internationaler Haftbefehl gegen sie besteht. Beide waren in einem ersten Prozess 2006 freigesprochen worden – aus Mangel an Beweisen. Als 2007 der Bundesgerichtshof das Urteil dann doch aufhob, waren sie längst weg. (mehr…)

“Spademan” – ein Krimi Noir der Spitzenklasse

“Die Spur des Falken”. Mir hat sich dieser Klassiker des Film Noir nicht nur wegen Humphrey Bogart regelrecht ins Hirn gebrannt. Es waren diese knappen, abgehackten Sätze, die so perfekt die düstere Atmosphäre des Film hervorhoben. Der Anti-Held, der zum Held wird. Als ich die ersten Seiten von “Spademan” las war mir dieser Thriller so vertraut, wie kaum ein anderer zuvor. Kein Wunder, schließlich ist “Spademan” an Sam Spade, der der Rolle des Humphrey Borgart, angelehnt. Autor Adam Sternbergh zeichnet ein verwüstetes New York der Zukunft, aufgeteilt in eine Zweiklassengesellschaft. Den Reichen, die abgesichert in den Himmelstürmen der Wolkenkratzer leben. Und dem Fußvolk in den Slums am Boden der Stadt. Sternbergh schreibt ein wenig im Stil von US-Autor Samuel Dashiell Hammett, der mit seinem dritten Krimi “Der Malteser Falke” die Vorlage zu Bogarts wohl berühmteste Rolle schrieb.
Spade

Eine zweite große Terrorwelle am Times Square hat New York City lahm gelegt. Die Stadt ist verlassen, nur einige Reiche verharren in ihren Hochhauslofts und leben in einer Art digitaler Fantasiewelt, wo sie von schönen heilen Welten träumen. Doch inmitten der ausgebombten Stadt gibt es einzelne Menschen, die geblieben sind. Einer davon ist der Spademan, ein ehemaliger Müllmann, der sich jetzt als eiskalter Auftragskiller über Wasser hält. Sein nächster Opfer ist die Tochter eines mächtigen Predigers. Doch etwas lässt den Spademan zögern, etwas stimmt nicht. Und damit macht er sich auch selbst zur Zielscheibe düsterer Kreise. (mehr…)

Kreuzberg-Code: Star-Anwalt stirbt durch Briefbombe, ein Ex-Polizist unter Verdacht

Ausgerechnet als Maurice Jäger bei Friedrich von Schapira ist, passiert es. Eine Briefbombe. Berlins berühmtester Strafverteidiger und Buch-Autor ist sofort tot. Gerade als er Maurice in die Hintergünde seines neuen Falls einweihen wollte. Der Ex-Polizist soll den Mord an dem schwarzen Marathonläufer Gamal Barré aufklären und sieht sich plötzlich selbst in Verdacht in den Anwalts-Mord verstrickt zu sein. Was er ja schließlich auch ist. “Die DNA deines Blutes stimmt mit dem überein, das sie in einer Reismatte im Haus des abgemurksten Anwalts gefunden haben.” Vom Jäger, zum Gejagten, zum Jäger …

Kreuzberg

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