Keine HoGeSa-Demo am 15. November in Berlin ?!

Ursprünglich veröffentlicht auf Claudia Keikus-Wilms:

Also doch! Die Hooligan-Demo in Berlin ist offenbar ein Fake. Das erklärte der Mannheimer HoGeSa-Macher via Youtube.

“Im Internet herrscht momentan absolutes Chaos was Informationen über HoGeSa angeht. Jeder meint jetzt, er muss eine HoGeSa-Seite machen oder irgendeine Veranstaltung erstellen oder so. Das Ganze hat aber mit dem Original nicht viel zu tun. Unsere Original-Seiten löschen sie momentan leider schneller, als man neue machen kann, äh, kann man schon fast sagen. Wir geben nicht auf, wir machen immer weiter. Wir haben immer zwei oder drei Seiten gleichzeitig am Start. Schaut einfach auf unsere Homepage XXXXXXXXX (Anmerkung: werde ich nicht nennen). Dort sind immer unsere aktuellen Facebook-Seite verlinkt. Alle anderen Seiten macht irgendjemand, der nichts mit uns zu tun, nichts mit den Veranstaltungen, die bisher gelaufen sind und auch nichts mit der Veranstaltung jetzt in Hamburg. Zum Thema Veranstaltungen, die einzige Veranstaltung, die HoGeSa in Zukunft bis jetzt geplant hat, ist jetzt…

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Ein Bluff? HoGeSa-Demos am 15. November in Hamburg und Berlin

Ursprünglich veröffentlicht auf Claudia Keikus-Wilms:

Die Randale-Demo der HoGeSa in Berlin.  Offiziell wollen die Hooligans jetzt  am 15. November gegen Salafisten und Islamisten vorm Brandenburger Tor aufmarschieren. Innensenator Frank Henkel (CDU) will der braunen Suppe aus Fußball-Rowdys und Nazis einen Riegel vorschieben und deren Aufzug verbieten.

Der neue Termin ist seltsam, weil für die HoGeSa  genau an dem Tag eine Demo auch in Hamburg angemeldet wurde. Statt Kräfte an einem Ort  zu bündeln würden sich die Gewalt-Hools mit zwei Veranstaltungen selber schwächen.

Ursprünglich hatten sie ihren Aufmarsch schon für den 9. November angekündigt. Allerdings ohne eine Demo angemeldet zu haben. Der Veranstaltungsaufruf für den Tag des Mauerfalls geistert weiter durch das Internet.

Die Zustimmung für die HoGeSa ist trotz der Ausschreitungen in Köln ungetrübt. Deren Facebook-Seite heimst innerhalb eines Tages gleich mehrere Zehntausend Likes ein – und das obwohl sie alle paar Tage gesperrt wird. Kleinzukriegen ist der Haufen, hinter dem ein Mannheimer stecken soll, so nicht…

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IS-Geisel John Cantlie muss aus Kobane berichten

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Der Kampf um Kobane sei vorbei. Der IS sei in der Übermacht. In einem verstörenden Propaganda-Video zwingt die islamistische Terrormiliz den entführten britischen Fotografen John Cantlie vor die Kamera. Es wurde Montag auf der Internetplattform Liveleak veröffentlicht.

Er steht dabei auf einem Dach in einem vom IS eingenommen Stadtteil und muss die Erfolge des IS preisen. Geisel John Cantlie wirkt ausgemergelt. Seine Hände sind so abgemagert, dass seine Fingerknöchel überdeutlich zu sehen sind.

Statt den orangen Gefangenen-Dress, den sonst alle IS-Geiseln tragen müssen, ist er schick und komplett in schwarz gekleidet. Sein Oberlippenbart ist abrasiert. Dies soll  offenbar der Eindruck vermitteln, John Cantlie (seit November 2012 in den Händen des IS) sei konvertiert und zum Islamischen Staat übergelaufen.

Wie ein westlicher Fernsehreporter soll er, in dem professionell  produzierten Clip den Menschen weiß machen, Kobane sein längst verloren, die kurdischen Kämpfern und die US-Luftwaffe verschwunden. Alles andere seien Lügen aus dem Weißen Haus in Washington.

Das…

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HoGeSa-Demo: Eine Schande für Deutschland. Sie droht auch Berlin

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Von CLAUDIA WILMS und MARCUS BÖTTCHER

Der rechte Aufmarsch in Köln ist eine Schande für die gesamte Nation. Tausende Hools zogen Sonntag (26.10.2014) randalierend und prügelnd durch die Innenstadt. Ein Bild das schwer an die Nazi-Aufmärsche der 1930er Jahre erinnert. Es war eine Demo der HoGeSa (Hooligans gegen Salafisten), die ausartete und in einer Schlägerei mit Polizisten und Linken eskalierte. Tausende Deutsche jubelten “Endlich passiert was”, darunter auch StarFM Moderator Martin Kesici, der sich gestern jedoch wieder distanzierte. Jetzt droht Berlin ebenso eine hässliche Schlacht. Und das ausgerechnet am 9. November, der finsteren Reichspogromnacht und dem Tag des Mauerfalls, wenn Deutschland seine Einheit feiert. Der „AK Berlin“ lädt zum Protest am Brandenburger Tor, rund 10000 Leute wollen kommen.

„AK Berlin“ nennt sich ein Aktivistenkreis und hat auf den ersten Blick nichts mit der gewaltbereiten HoGeSa zu tun. Diese Gruppe (321 mitglieder) will in der Hauptstadt für Frieden und Freundschaft stehen, behauptet sie…

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Stefan Lamprecht: Sein Mord ist seit fast 20 Jahren ungeklärt

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Ein Mord, der Berlin erschütterte. Ein Mord, der seit fast 20 Jahren ungeklärt ist. Ein Mord über den ich in meinem neuen Buch “Verschleppt, Missbraucht, Getötet” schreibe, das am 15 November im Schwarzkopf-Verlag erscheint. Der Mord an Stefan Lamprecht (13) aus Kiel. Er war im Sommer, wie immer, bei seinem Vater zu Besuch, als sein Killer ihn holte. Die Polizei sucht jetzt mit Hilfe von Aktenzeichen XY …ungelöst“ den Täter.

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Der 2. August 1995. Stefan hatte nach einem Besuch im Freibad Pankow bei einem Freund in der Sellinstraße übernachtet, sein Badezeug dort liegen lassen. Da seine Rückreise geplant war schickte seine Oma ihn die Sachen holen. Gegen 16.15 Uhr ging er bei dem Freund wieder los. Das war das letzte Mal, dass Stefan lebend gesehen wurde.
Sechs Tage später wurde der ermordete Junge auf einer Mülldeponie im brandenburgischen Schöneiche entdeckt. Seine Leiche hatte Stich- und Schnittverletzungen durch ein Messer und weitere…

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Deso Dogg: Berliner IS-Kämpfer kommt auf die Terrorliste der Uno

Ein Vater zweier Kinder aus Berlin träumt davon Menschen den Kopf abzuschneiden. Er zieht dafür in den Krieg gegen die Kuffr (Ungläubigen), um mit seinen fanatischen Glaubensbrüdern eine islamlistische Welt, wie zu Zeiten des Propheten Mohammeds im 7. Jahrhundert zu erschaffen. Die Kinder (Tochter, Sohn), mittlerweile Teenager, müssen ihren Papa im Sommer 2014 auf einem weltweit zugänglichen Video sehen – darauf schändet er eine Leiche mit einem Stein. Er lacht dabei, lässt sich stolz filmen. Darum, was in diesem Moment in seinen Kinder vorgeht, scherrt sich dieser Mann einen Dreck. Er hat sein altes Leben abgelegt.

Dieser Mann ist Denis Cuspert (38) drauf, geboren 1975. Die Mutter ist eine Deutsche, der Vater Ghanaer. Es gibt einen Bruder und einen Stiefvater (Ex-US-Soldat).

Als Cusperts Rap-Karriere floppte wurde er Terrorist der gefürchteten IS-Barbaren, die mit ihren Gräueltaten denen der Nazis in Dunkeldeutschland der 30er und 40er Jahren in nichts nachstehen. Dort sucht er sein Heil, glaubt an einen Gott, der nur Hass und Angst verbreitet.

Cuspert stieg in nur vier Jahren zum engen Kreis um den selbst ernannten IS-Kalifen Abu Bakr al-Baghdadi auf. Die Bundesregierung will ihn jetzt in der Terrorkartei der Uno haben.
Was Denis Cuspert, Kampfname Abu Talha Al-Almani, an Talent fehlt, macht er durch Brutalität wett. Nicht nur jetzt. Das war auch schon so in seiner Berliner Zeit so. Cuspert saß drei Jahre wegen gefährlicher Körperverletzung im Knast (angeklagt war er ursprünglich wegen versuchtem Totschlags), weil er einen Freund angeschossen hatte. Der wollte sich alleine mit der Beute aus einem gemeinsamen Bruch absetzen. Er ist mehrfach vorbestraft: Diebstahl, Fahren ohne Führerschein, Körperverletzung, Raub, Sachbeschädigung.
Ende seiner kriminellen Karriere, die im Alter von acht Jahren begann: Erster Diebstahl – ein rotes Spielzeugauto. Mit einer Bande raubte er später Touris aus, prügelte herum, dealte mit Drogen. Kaum zu erwarten, bei einem, der als Kind am liebsten Bibi Blocksberg-Kassetten hörte und Tina-Turner-Fan war.
Kehrtwende im Knast. „Ich will kein Verbrecher mehr sein“, schwor er. Schon wegen seiner beiden Kinder – inzwischen Teenager. Die erste Zeit führte er die Kampfnamen Abu Mamoudi (abgeleitet von Maihmounah) und Abu Maleeq – die Namen seiner Kinder. Echte Freundschaft und Familie seien ihm wichtig. Hohle Phrasen. Stattdessen entwickelte Cuspert sich sehenden Auges zum Islamisten. Er lernte in Berlins Al Nur-Moschee den Koran, traf sich mit dem rheinischen Islamisten Pierre Vogel, erklärte in seinen mit Sing-Sang unterlegten PR-Nasheeds (Botschaften) der Welt den Dschihad.
Aber was für Konsequenzen ergeben sich eigentlich, wenn sein Name in der Terrorkartei der UNO steht? Er darf dann nach internationalem Recht nicht mehr reisen und Spendensammlungen und sonstige Geldzuwendungen für ihn wären verboten. Das wird ihn kaum beeindrucken.
Denn bei dem Islamischen Staat ist er wer, hier nur ein Niemand. Denis Cuspert führt den deutschen Trupp der barbarischen IS-Terrormiliz an. Deren Kämpfer sind gerade dabei die letzte syrische Grenzstadt zur Türkei, Kobani (Ain-Al-Arab), den Erdboden gleich zu machen.