Das Camp, Eisesgrab, Teufelsblume – drei Schocker im Krimiherbst

Cutter

Ein Mann strandet auf einer einsamen Insel vor der kanadischen Küste. Er ist ausgemergelt, dünn, wirkt mehr tot als lebendig. Und er hat Hunger – einen unstillbaren, schmerzhaften Hunger. Auf der Insel findet er eine Scouttruppe vor. Die Scouts merken schnell: Der Fremde ist krank, todkrank. Egal, wie viel er isst: sein Körper fällt mehr und mehr in sich zusammen. Und dann sehen sie, dass sich etwas unter seiner Bauchdecke bewegt. Während die Scouts überlegen, was zu tun ist, bemerkt ihr Leiter, dass ihn plötzlich ein nie gekannter Hunger quält …

Das Camp, Nick Cutter, Heyne, ISBN: 978-3453437791

Grab

Ein plötzlicher Selbstmord, ein eisiger Winter und ein idyllischer Ort voll dunkler Geheimnisse – das aufsehenerregende Thrillerdebüt von Jenny Milchman Der Selbstmord ihres Mannes Brendan reißt Nora Hamilton aus ihrer Alltagsroutine im beschaulichen Wedeskyull, einem kleinen Ort in den Adirondack Mountains. Nie hätte sie auch nur geahnt, dass der beliebte Cop Gründe haben könnte, seinem Leben ein Ende zu setzen. Tief verletzt beginnt Nora, ihre ganze Ehe zu hinterfragen, will unbedingt wissen, was ihren Mann zu dieser Tat trieb. Zuerst glaubt sie, dass ein lang verdrängtes Familiendrama Anlass gewesen sein könnte. Bald aber tun sich hinter der Fassade des idyllischen Städtchens gähnende Abgründe auf – und Nora wird schmerzhaft klar, wie sehr sie sich bisher mit dem schönen Schein zufriedengegeben hat. Doch nicht nur ihre eigene Blindheit macht ihr zu schaffen: Die Mächtigen von Wedeskyull sind keinesfalls bereit, sich von dem bequemen Status Quo zu trennen. Und sie sind zu fast allem fähig, um ihre Geheimnisse zu schützen.

Eisesgrab, Jenny Milchman, Lübbe, ISBN: 978-3404168828

Blume

In Düsseldorf wird eine Frauenleiche gefunden. Sie lag schon länger in der Erde, wurde dann exhumiert und mit großer Mühe adrett hergerichtet. In ihren gekreuzten Händen liegt eine Fledermauslilie, die im Volksmund auch “Teufelsblume” heißt. Fran Miller, Profilerin beim LKA und Sektenspezialistin, wird auf den Fall angesetzt. Nach und nach tauchen weitere Leichen auf, alle in ähnlichem Zustand, alle mit seltenen Blumen geschmückt. Wer ist der todbringende Gärtner? Und wo vergräbt er seine Opfer? Eine nervenaufreibende Jagd beginnt …

Teufelsblume, Martin Conrath, Lübbe, ISBN: 978-3404170012

Berlin: Nie wieder Judenhass!

„Jude, Jude feiges Schwein…“, brüllten Muslime mitten in Berlin. Das war gerade erst vor ein paar Wochen. Der Mob schob sich durch die City Berlin-West und kreischte. Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg ist der Judenhass wieder überlaut – auch ausgerechnet in Berlin

Wegschauen ist da keine Lösung. Am Sonntag heißt es HINGEHEN, wenn Berlin dagegen auf die Straße geht. „Steh auf, nie wieder Judenhass.“ 4000 Menschen aus ganz Deutschland werden am Brandenburger Tor erwartet.

„Wir Juden haben einen schwierigen Sommer hinter uns“, sagte Dieter Graumann Vorsitzender des Zentralrats der Juden der dpa. Es seien Dinge passiert, „von denen wir dachten, sie seien heute in Deutschland gar nicht mehr möglich“. Die jüdische Gemeinschaft sei „tief, tief getroffen. Das Gefühl der Verunsicherung und die Sorge ist sehr stark“.
Deshalb hat der Zentralrat zur Demo am Brandenburger Tor hat der aufgerufen. „Eine Gelegenheit, gegen Antisemitismus einzutreten“, sagte Graumann: „Wir wollen vermitteln, wer uns Juden angreift, greift alle an.“ Zu der Demo um 15 Uhr wollen auch Bundespräsident Joachim Gauck, Kanzlerin Angela Merkel (CDU), SPD-Chef Sigmar Gabriel kommen.

Verschleppt, missbraucht, getötet

Es sind die Kinder auf meiner Seele, die nicht weggehen wollen. Sie sind allgegenwärtig …

… und deshalb habe ich ein Buch daraus gemacht. VERSCHLEPPT, MISSBRAUCHT, GETÖTET!

Verschleppt1

 

Darin versammle ich nun die authentischen Kriminalfälle, die mir besonders nahegingen: die mit Kindern und Jugendlichen als Missbrauchs- und Mordopfer. Subjektiv und emotional beleuchte ich die Geschichten hinter den Fakten, schreibe über die Hoffnungen und Ängste der Angehörigen, die Verzweiflung, das Leid.

aber: VERSCHLEPPT, MISSBRAUCHT, GETÖTET

erzählt auch meine persönliche Geschichte – über zwei Jahrzehnte als Polizeireporterin in einer der härtesten Städte der Welt!

Foto: Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag

Foto: Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag

.. und hier geht es zu meiner Verlagsseite

VERSCHLEPPT, MISSBRAUCHT, GETÖTET, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag: ISBN 978-3-86265-387-4

Leichenschmaus: Nikowitz lädt zum Nachtmahl ein

Hauen und Stechen. Sommerschwüle über Niederösterreich. Suchanek urlaubt – nicht ganz freiwillig – in einem traurigen Ort namens Feuchtkirchen. So viele Gelsen (hochdeutsch: Stechmücken) wie hier und heuer gab es noch nie! Beim Kennenlernabend auf dem «Erlebnisbauernhof» erklärt Suchanek den anderen Gästen deshalb die «Ceausescu-Methode»: Der Diktator habe Gefangene im Donaudelta durch Millionen von Gelsen zu Tode kommen lassen. Darüber amüsiert man sich prächtig am Grillfeuer. Aber nur bis zum nächsten Morgen, als eine gefesselte Leiche gefunden wird. Sie ist von Stichen übersät. Aber auch nicht unerheblich von Wildsauen angefressen. Hat Suchanek einen Psychopathen inspiriert? Vielleicht den Krisenspinner mit dem Bunker unterm Haus? Oder den seltsamen Grafen in seinem erzhässlichen Herrenhaus? Und das Morden geht weiter…

Niko

Mit dem neuen Rainer Nikowitz habe ich gerade den Tisch gedeckt und schon etwas genascht …

Sein “Nachtmahl” schmeckt vorzüglich ….

 

“Nachtmahl”, Rowohlt, 14,99 Euro, ISBN-13: 978-3499267666

Mevlana-Moschee: Brandstifter ein Jordanier!?

In Berlin brannte ein Gotteshaus – eine Moschee stand in Flammen und alle Welt schreit: Anschlag! Nazis! Islamhasser!

Politiker zeigen sich auf Ortsterminen und hauen schlaue “Wahlkampf-Sprüche” raus. Und die muslimische Gemeinde kommt zu einem Protestgebet auf die Straße zusammen!

Meine Oma sagte früher immer: “Claudia, erst denken, dann reden!”

Den weisen Spruch sollten sich alle, die hier voreilige Schlüsse zogen, hinter die Ohren schreiben!

Die Polizei hat den mutmaßlichen Tatverdächtigen: Ein Jordanier!

Todeswächter: Clara Vidalis ermittelt in einem hochspannenden neuen Fall

Clara Vidalis, die Dritte. Dass aller guten Dinge tatsächlich drei sind, hat er damit bewiesen – Veit Etzold hat sich mit seiner Serie um die charmante Berliner Pathopsychologin in Richtung Grusel-Himmel erhoben. “Todeswächter” heißt der neue harte Hauptstadt-Thriller. Und der haut um!

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Israel-Hass: Für Hamas-Lügen auf die Tränendrüse drücken

Morgen gehen sie wieder in Berlin auf die Straße. “Die-In” heißt ihr Flashmob,

Frauen und Männer in weißen, mit roter Farbe verschmierten T-Shirt, werden zm 15 Uhr am Washigtonplatz nach Sirenenalarm und Bombengeräuschen “tot” umfallen.  Ziel des Flashmobs sei es, die deutsche Mehrheitsgesellschaft über das im Gaza-Streifen begangene Verbrechen zu sensibilisieren und sich mit dem palästinensischen Volk zu solidarisieren.

“Dies soll verdeutlichen, dass die pro-palästinensischen Demonstrationen, kein antisemitischer Mob sind”, schreibt der Palästinensische Studentenverein Berlin-Brandenburg, der den Flashmob organisiert. Im gleichen Satz ist von “willkürlichen und menschenverachtenden Aggressionen der israelischen Streitkräfte” die Rede. Kein Wort davon, dass die Hamas agiert und Israel nur reagiert, dass sich das israelische Volk verteidigt. (mehr…)

In Berlin brennt ein Gotteshaus … Die Mevlana-Moschee

In Berlin brennt ein Gotteshaus. Das löst Betroffenheit aus. Dunkle Erinnerungen an braune Zeiten werden wach. Doch es ist nicht irgendein Gotteshaus, es ist die Mevlana Moschee in der Skalitzer Straße in Kreuzberg. Ein Ort, der schon Hassprediger hervorbrachte, in dem Selbstmordattentäter als Märtyerer gefeiert werden. Jetzt der vermutliche Brandanschlag, der einen Teil des neuen Moschee-Anbaus zerstörte.  Nazis, Gutmenschen, linke Chaoten oder Islamisten selbst? Egal wer das war und aus welchen Gründen es geschah – es ist ein schäbiger Akt. Bleibt zu hoffen, dass das Feuer einfach nur ein Unglück war.

 

 

 

“Kindermörder Israel” – es tobt der Hass

“Kindermörder Israel! Frauenmörder Israel!” Wieder tobte gestern in Berlin der Hass. Auf zwei Demonstrationen für ein freies Palästina. Sicher ist es gut, wenn Menschen für die Freiheit auf die Straße gehen. Aber warum schüren sie diesen Hass, statt einmal, nur ein einziges mal, die Augen weit auf zu machen. Nein, sie verschließen sie lieber vor der bitteren Realität. Die Hamas nimmt das eigene Volk als Schutzschild. Raketen werden im Gazastreifen von Kliniken, Spielplätzen, mitten aus Wohnviertel Richtung Israel gefeuert. Bilder von toten Kindern werden zu Hauf in den Internet-Foren gezeigt – auch ausschließlich um Hass zu schüren. Fast scheint es wie ein gewollter Völkermord, und zwar am eigenen, um ein für alle mal den verhassten Nachbarstaat (die Juden) los zu werden. Das ist grausamstes Mittelalter – und die eigene unbedarfte Bevölkerung jubelt den Hass-Hetzern auch noch hinterher.Verblendet!

Ich weiß, eigentlich hat so ein Beitrag nichts in meinem Blog zu suchen. Aber angesichts dieses nur vier Flugstunden von Deutschland entfernten Krieges, koche ich vor Wut. Ich kann nicht schießen, will nicht töten, aber ich kann schreiben.

Aus dieser Hilflosigkeit heraus habe ich mir den Davidstern über dem Herzen tätowieren lassen – und trage ihn offen, mit Stolz. Ich will Gesicht zeigen, Gesicht gegen einen wieder weltweit aufflammenden Judenhass.

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Die Verdammten – knallharter Ex-Mafiosi meets kleines, blindes Mädchen

Clancey ist in die Jahre gekommen. Früher stand er als “Mann fürs Grobe” in Diensten der Mafia. Jetzt zählt er zu den Ausgestoßenen: Er lebt auf einer Insel, auf die alle Alten und Gebrechlichen ausgelagert werden. Hier herrscht ein ständiger Kampf ums Überleben, und es gibt keinen Schutz vor den Scheusalen, die die Menschen in nebligen Nächten quälen. Eines Tages entdeckt Clancey ein geheimes Tunnelsystem, in dem ein blindes Mädchen lebt. Sie gibt ihm Hoffnung. Und die Gelegenheit, endlich zurückzuschlagen.

verdammt

 

“Die Verdammten” von Peter Liney – nachdenklich und wirklich kein leichter Stoff für das Gemüt. Denn da steckt was Wahres drin. Liney zeichnet ein düsteres gesellschaftliches Bild der nicht so fernen Zukunft – als extrem spannender Thriller verpackt.

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